Montag, 25 Juli 2022 20:50

163 - Dachstuhlbrand

Datum 25.07.2022
Uhrzeit 16:14 Uhr
Einsatzstelle Parkstraße, Kronberg
Alarmierung
  • Gesamt
Ausgerückte Fahrzeuge ELW 1, HLF 20, DLK 23-12, HTLF 20, LF 10 KatS, GW-A, GW-N, KdoW
Weitere Kräfte: Feuerwehr Oberhöchstadt, Feuerwehr Königstein, Feuerwehr Königstein-Falkenstein, Feuerwehr Oberursel-Stierstadt, Rettungsdienst, OLRD, DRK OV Kronberg/Königstein, Polizei, THW, Brandschutzaufsichtsdienst
Einsatzbericht

Der Feuerwehr wurde gegen 16:14 Uhr eine Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss eines Einfamilienhauses in der Parkstraße gemeldet. Die ersteintreffenden Kräfte konnten das Meldebild vor Ort bestätigen. Neben einer umfassenden Erkundung wurde sofort die Brandbekämpfung eingeleitet. Eine Person wurde umgehend an den Rettungsdienst übergeben.

 

Das Feuer breitete sich in der Dachhaut des Gebäudes aus, sodass eine effektive Brandbekämpfung nur sehr schwierig möglich war. Mit großem Arbeitsaufwand wurde von Innen als auch von Außen versucht, die Dachhaut zu öffnen. Aufgrund der Belastung der Einsatzkräfte durch die aufwendigen Arbeiten, sowie der sommerlichen Außentemperaturen, wurden weitere Kräfte aus Oberhöchstadt, Königstein und Oberursel angefordert. Da der Brandherd außerdem auf der Gebäuderückseite lag, wurde die Drehleiter aus Königstein angefordert, welche über einen abknickbaren Leiterpark verfügt. Die Löscharbeiten gestalteten sich im weiteren Verlauf ebenfalls mühsam, weshalb der Gerätewagen Atemschutz zusätzlich die Einsatzstelle anfuhr und den hohen Bedarf an Atemschutzgeräten deckte. Nachdem schließlich "Feuer aus" gemeldet werden konnte, wurde die Einsatzstelle an das Technische Hilfswerk übergeben.

 

Im Einsatzverlauf kam es bei mehreren Kameraden zu Kreislaufproblemen, sodass kurzzeitig eine Betreuung durch den Rettungsdienst erfolgte. In ein Krankenhaus musste jedoch keiner der Einsatzkräfte transportiert werden.

 

Durch den OV des DRK Kronberg/Königstein wurden die Einsatzkräfte mit Kaltgetränken und Wassereis versorgt. Außerdem standen mehrere Rettungswagen an der Einsatzstelle in Bereitstellung. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Insgesamt waren 24 Fahrzeuge und 85 Einsatzkräfte, davon 28 Atemschutzgeräteträger, über einen Zeitraum von mehr als vier Stunden am Einsatz beteiligt.