Montag, 19 Juli 2021 13:48

Katastrophenschutz-Einsatz in Nordrhein-Westfalen und Spendenaufruf

Nach drei Tagen im Einsatz sind unsere Kameradinnen und Kameraden am Sonntagnachmittag aus dem vom Unwetter und verheerendem Starkregen besonders betroffenem Gebiet Nordrhein-Westfalens wohlbehalten zurückgekommen.

Bereits am Donnerstag-Nachmittag machten sich rund 60 Einsatzkräfte aus dem gesamten Hochtaunuskreis auf den Weg in das Katastrophengebiet der Bezirksregierung Köln. Nach einem Voralarm blieben unseren Einsatzkräften ca. 4 Stunden, um ihre Sachen zu packen und Familie und Arbeitgeber zu informieren. Nachdem sich die Kräfte aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet am Rasthof Taunusblick gesammelt hatten, setzte sich der Verband in Richtung Düsseldorf in Bewegung, um auf dem dortigen Messegelände ihr Quartier zu beziehen. Insgesamt vier Verbände sowie sieben Wasserrettungszüge wurden aus Hessen entsandt.

Der in Kronberg stationierte Einsatzleitwagen 2 sowie die dazugehörige Besatzung unterstützte als Teil der IuK-Gruppe Hochtaunus (Information und Kommunikationsgruppe) die Technische Einsatzleitung des Katastrophenschutz Hochtaunus und der Feuerwehr Offenbach. Unter deren Führung wurde die Einsatzabschnittsleitung über die ca. 800 aus Hessen entsandten Einsatzkräfte gebildet. Die Leitung des Einsatzes für das Land Hessen übernahm Daniel Guischard, der Leiter der Feuerwehr Bad Homburg.

Unmittelbar nach unserer Ankunft wurde ein 24-Stunden- Betrieb durch die IuK-Gruppe sichergestellt. Noch in der Nacht wurden die ersten Verbände aus der Unterkunft in besonders betroffene Gebiete geschickt. Am Samstag konzentrierte sich die Arbeit auf die Stadt Stolberg, in der die Kräfte aus Hessen den gesamten Tag im Einsatz waren. Vor Ort stellte sich ein nur schwer begreifbares Bild der Verwüstung dar, welches auch unseren Einsatzkräften in dieser Dimension noch nicht untergekommen ist.

Mit einem Löschfahrzeug aus Kronberg und einem Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Oberhöchstadt, neben den zahlreichen weiteren Einsatzfahrzeugen, wurde den dort betroffenen Menschen die so dringend benötigte Hilfe und Unterstützung gegeben. Besonders betonen möchten wir hierbei die uns entgegengebrachte Dankbarkeit der gesamten Bevölkerung. Die unglaubliche Solidarität und Freundlichkeit der Bürger untereinander und mit den Einsatzkräften hat auch uns bewegt. Hierfür möchten wir uns sehr bei den Bürgern Stolbergs bedanken!

Um den betroffenen Bürgern der Stadt Stolberg weitere Unterstützung zukommen zu lassen, möchten wir auf die Spendenaktion auf Initiative des ALA Aktionskreis Lebenswerte Altstadt Kronberg e.V. hinweisen.

Nach Vorschlag des ALA und weiteren Unterstützern hat der Verein zur Förderung des Feuerwehrwesens im Hochtaunuskreis diese Vorschläge aufgenommen und zusammengefasst. „Wir rufen für Spenden für die Opfer der Hochwasserkatastrohe auf, dort wo unsere Feuerwehren aus dem Hochtaunuskreis im Verband des Landes Hessen auch die letzten Tage direkt im Einsatz tätig werden. Das ist die Stadt Stolberg im Regierungsbezirk Köln, die es ebenso wie z.B. Erftstadt oder andere Städte und Gemeinden in diesem Bereich überaus stark erwischt hat und viele Bürger/innen und Familien vor dem Nichts stehen“, so der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Hochtaunus, und stellv. Vorsitzende des Vereins, Norbert Fischer. Der Vorsitzende des Vereins, Bundestagsabgeordneter Markus Koob, hat dies sofort unterstützt.

Die Konto-Nr. des Vereins bei der Frankfurter Volksbank lautetet:

DE37 501 90000 6501405 840
Verwendungszweck „Spende Hochwasserkatastrophe“

Wir hoffen, dass zahlreiche Spenden für die Betroffenen und Opfer der Flutkatastrophe
zusammenkommen und dass wir so einen weiteren Beitrag für die Bewältigung dieser Krise leisten
können.

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