ELW2

Das Fahrzeug wurde vom Land Hessen aus Landesmitteln beschafft und dem Hochtaunuskreis zur Verfügung gestellt. Stationiert ist es, wie schon der Vorgänger, bei der Feuerwehr Kronberg.

Funkrufname:
Florian Hochtaunus 12

Besatzung:
1/2 (3 Einsatzkräfte)
Im Betrieb: mind. 1/4 (5 Einsatzkräfte). Zusätzliches Personal wird mit einem weiteren Fahrzeug zur Einsatzstelle gebracht.
Die Besatzung besteht aus Mitgliedern der Feuerwehr Kronberg und weiterer Feuerwehren des Hochtaunuskreises, des Deutschen Roten Kreuzes sowie Disponenten der Zentralen Leitstelle.

Fahrgestell:
MAN TGL 12.220
Leistung 162kW / 220PS
Automatikgetriebe
Zulässiges Gesamtgewicht: 12t
Schleuderketten

Aufbau:
Binz, Ilmenau

Baujahr:
2011

Fahrerhaus:

  • Navigationssystem,
  • Sprechfunkgeräte 4m, 2m und TETRA,
  • Mobiltelefon,
  • Rückfahrkamera,
  • Radio.

Besprechungsraum:

  • 1 PC-Arbeitsplatz mit optionaler Funk-Besprechungseinrichtung und Tischtelefon, vorbereitet auch für DVB-T-Empfang,
  • DECT-Mobiltelefon,
  • Beamer,
  • 2 Leinwände,
  • Drucker/Kopierer-Kombigerät,
  • Laptop,
  • Klimaanlage,
  • Platz für 8 Personen der Einsatzleitung.

Fernmeldebetriebsraum:

  • 3 Funk-Arbeitsplätze, davon sind zwei als Doppelbildschirmarbeitsplatz ausgeführt,
  • 3 Tischtelefone,
  • Drucker/Kopierer/Fax-Kombigerät,
  • Radio,
  • 3x 2m-Handfunkgeräte,
  • 3x TETRA-HRT,
  • Klimaanlage.

Kommunikationstechnik:

  • 8 Funkkreise (3x 4m, 2x 2m, 3x TETRA). Die Funkgeräte können wahlweise auch über die Hochantenne betrieben werden. Ein Umstecken der Funkgeräte ist durch das eingebaute Antennen-Patchfeld auch während des Betriebs möglich,
  • Bis zu 4 Funk-Arbeitsplätze mit Besprechungseinrichtungen, einer davon über Kabel bis zu 30m absetzbar,
  • Besprechungsmöglichkeit aller Funkkreise mit Freisprecheinrichtung/Headset, frei programmierbarer Anruflautsprecher,
  • Fahrzeuginterne Telefonanlage, die an das Mobilfunknetz (wahlweise auch Satellitentelefon-/Festnetz) angeschlossen ist und bei Bedarf erweitert werden kann,
  • Kommandolautsprecher für das Fahrzeugumfeld.

Antennenmast:

  • Antennenträger für eine Hochantenne 4m/2m/TETRA,
  • Rote Rundumleuchte zur Kennzeichnung der Einsatzleitung.

Systemtechnik:

  • Die Unterbrechungsfreie Stromversorgung ermöglicht einen autarken Betrieb (ohne Stromerzeuger) für eine begrenzte Zeit,
  • Geber und Auswerter für FMS (Funkmeldesystem),
  • Relaisstellenzusatz für RS1,
  • Alarmgeber mit Zielwahl.

Informationstechnik:

  • Separater Anwendungs- und Dateiserver,
  • Alle PC-Arbeitsplätze sind ausgestattet mit diversen Softwareprodukten zur Einsatzunterstützung (Einsatzleitsystem, Gefahrstoffdatenbanken, Kartenprogramme, Standard Office Produkte usw.),
  • Satelliten-Anlage,
  • Eine Internetverbindung kann wahlweise über Netzwerk-/DSL-Anschluss, UMTS oder Satellit hergestellt werden.

Sonstige Ausrüstung und Beladung:

  • Wetterstation,
  • 13kVA Stromerzeuger, im Fahrzeugaufbau eingeschoben,
  • Strom-/Netzwerk-/Telefonkabel in verschiedenen Längen,
  • Fernmeldewerkzeug,
  • Umfeldbeleuchtung rechts/links/hinten,
  • Rollmarkise über den Eingängen auf der rechten Fahrzeugseite,
  • Absicherungsmaterial,
  • Büromaterial,
  • Einsatzunterlagen und Objektpläne, Kartenmaterial (1:50.000, 1:25.000, ...), Alarmpläne usw.

Zweck des Fahrzeuges:
Der ELW 2  ist ein Führungshilfsmittel, welches besonders bei langwierigen oder großflächigen Ereignissen zum Einsatz kommt. Im Fernmeldebetriebsraum laufen alle wichtigen Daten für die Einsatzleitung zusammen. Diese wird in der Regel im Besprechungsraum des Fahrzeugs aufgebaut. Somit sind die Wege kurz und eine schnelle Bearbeitung der Meldungen ist gewährleistet.
Auch bei Großschadenslagen (Katastrophenfall) ist das Fahrzeug fester Bestandteil der Technischen Einsatzleitung. Es wird hier als Kommunikationszentrale eingesetzt.

Mitarbeit in überörtlichen Einheiten:

Der ELW 2 ist für den gesamten Hochtaunuskreis zuständig. Das Fahrzeug ist fester Bestandteil der folgenden Einheiten:

  • Führungsgruppe TEL des Hochtaunuskreises
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